George Orwells Animal Farm
Nachdem ich letztens nochmal 1984 gelesen habe, musste ich mir auch Mal Animal Farm zulegen. Da ich bei Tauschticket.de direkt fündig geworden bin, habe ich es dann auch gleich ertauscht und mir zur Lektüre vorgenommen. Animal Farm kann als die wohl bekannteste politische Fabel des zwanzigsten Jahrhunderts gelten, weshalb man sie schon irgendwo im eigenen Bildungskanon unterbringen sollte.
Wesentlich weniger umfangreich als 1984 erzählt Animal Farm die Geschichte einer Farm, deren Tiere sich gegen den Farmer auflehnen und erfolgreich die Revolution durchsetzen. Die Fassade der Gleichheit und Freiheit beginnt aber im Laufe der Jahre zu brökeln. Die Schweine, als die klügsten Tiere, übernehmen die Führung der Farm. Im Laufe der Zeit nutzen sie ihre Überlegenheit gegenüber den anderen Tieren aus um sich Vorteile zu verschaffen, die gegen die ehemals aufgestellten Regeln verstoßen. Das Ende läuft darauf hinaus, dass die Schweine den Menschen immer ähnlicher werden, in dem sie deren Gewohnheiten übernehmen, bis hin zum aufrechten Gang auf den Hinterläufen und dem Yeitpunkt, an dem die Tiere nicht mehr ywischen Schweinen und Mensschen zu unterscheiden vermögen.
Nach meinem dafürhalten sehr lesenswert, eben ein nicht weg zu denkender Teil des allgemeinen Bildungskanons. Die Freiheit und Gleichheit, die hier im ersten Moment den Vorschub für die Revolution leistet, wird durch die Überlegenheit einer einzelnen Gruppe, die den eigenen Vorteil wittert korrumpiert und wiederum zu Grabe getragen. Am Ende bleibt nur ein Machtwechsel.
Orwell hat dies zwar auf die Oktoberrevolution bezogen, aber es l'sst sich auch auf andere Probleme anwenden. Die Unterdrückung durch eine Gruppe zu ihrem eigenen Vorteil und unter Vorspielung von Freiheit und Gleichheit ist ein ständig vertretenes Problem in allen Gesellschaften.
Animal Farm









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